Thai (ภาษาไทย)

Thailand: das Land

Geschichte

Es gibt herrscht eine Meinungsverschiedenheit über den Ursprung des thailändischen Volkes. Zurzeit scheint die Theorie, die besagt, dass das Volk seinen Ursprung im heutigen Thailand hat und sich später im gebirgigen Südchina verbreitete, wissenschaftlich fundierter als die anderen. Die Bevölkerung Thailands des heutigen Tages sind gut integrierte Mischung aus verschiedenen Völkern: Tai-Völker, Mon, Khmer, Malaien, Chinesen, Persern und sogar Europäischen Völkern.
Kleinere thailändische Königreiche entstanden auf dem heutigen Territorium Thailands mit den Spuren der Khmer-, Mon- und Srivijaya-Reiche. Als die Thailänder sich entlang der malaisischen Halbinsel und im landesinneren verbreiteten, waren sie zum ersten Mal vereinigt unter Sukhothai-Dynastie im 12. und dem Ayutthaya-Reich im 14. Jahrhundert. Ayutthaya-Reich war ein weltoffenes und handelstreibendes Reich, in welchem Siedler vom Ausland willkommen waren. Im Jahre 1767 wurde Ayutthaya völlig von Burmesen niedergebrannt. Erst unter den folgenden Königen erreicht das Land wieder seine politische und wirtschaftliche Größe des Ayutthaya-Reiches. Unter den Königen Rama IV, V und IV wurde Thailand modernisiert und kluge Gleichgewichtsdiplomatie betrieben zur Wahrung nationaler Unabhängigkeit. Siam, wie sich das Land damals nannte, nahm am Ersten Weltkrieg auf der Seite der Alliierten und folglich auch an den Nachkriegskonferenzen teil. Die absolute Monarchie wurde in dem friedlichen Revolution von 1932 durch die parlamentarische Monarchie ersetzt. Im 1949 wurde der Name Siam durch Thailand, Land der Freien, ersetzt. Die letzten Dekaden haben Thailand beispiellosen wirtschaftliche und soziale Modernisierung sowie Demokratisierung gebracht. Heutzutage ist Thailand eine dynamische, offene, in der Weltwirtschafts untrennbar integrierte Volkswirtschaft.
Geografie
Thailand liegt im Herzen des südostasiatischen Festland und auf der malaisischen Halbinsel, und hat die Größe von 513.115 Quadratkilometer. Es grenzt an Laos und Myanmar im Norden, Kambodscha im Osten und Malaysien im Süden. Thailand ist vom Norden nach Süden 2.500 km. und vom Westen nach Osten 1.250 km. lang, und hat 1.840 km. Küstelinie auf der Seite des Golfes von Thailand und 865 km auf der Seite des Indischen Ozeans. Thailand teilt sich geografisch in vier Regionen: Norden, Zentralebene, Nordosten und Süden. Der relative gebirgige Norden ist reich an Wäldern. Chiang Mai ist das Wirtschaftszentrum. Die Zentralebene entlang des Flusses Chao Phraya ist eine so fruchtbare Regionen mit intensiver Landwirtschaft, dass sie ‚Reisschüssel Asiens’ genannt wird. Die Hauptstadt Bangkok liegt in dieser Region. Der Nordosten liegt auf dem Khorat-Plateau und ist relativ ressourcenarm. Der Süden hingegen hat Mineralienvorkommen und ist durch die Küste berühmte Touristenzeil.  

Klima

Thailand ist ein warmes und feuchtes Land. Das Klima liegt in der Tropik unter saisonalen Monsoons und hat dementsprechend eine intensive Regenzeit von Mai bis Oktober, im Süden sogar bis Dezember. Der Rest des Jahres ist zwar trockener, es kann aber immer regnen. Die Temperatur ist im März und April am höchsten, die ‚kältesten’ Monate sind Dezember und Januar.
Bevölkerung
Thailand hat ca. 64 Millionen Einwohner, mit dem Bevölkerungswachstum von 1.1 Prozent. Viele Bürger sind Nachfahrer der eingewanderten Chinesen, Malaien, Khmer, Laoten, Vietnamesen, Inder und anderen Völkern.

Religion

Es gibt in Thailand keine Nationalreligion. 95% der Bevölkerung sind Buddhisten. Der Rest sind Muslimen, Christen, Hindus und anderer Glaubensgemeinschaft. Die Religionsfreiheit ist in der Verfassung garantiert. Der König von Thailand, auch wenn er Buddhist ist, fördert aller Religionsgemeinschaften in Praxis und verfassungsgemäß.

Sprache

Thailändisch ist die offizielle Sprache. Thailändische Wörter sind ursprünglich meist einsilbig. Viele Wörter sind aber von Khmer, Pali oder Sanskrit übernommen. Dialekte werden zumeist in ländlichen Gebieten gepflegt. Weiters regional werden Chinesisch und Malaisisch gesprochen. Englisch ist weitverbreitet in Geschäfts- und Bildungswelt.

Regierung

Thailand ist eine parlamentarische Monarchie mit Zweikammersystem. Die Verwaltung ist zentralisiert, geteilt in 76 Provinzen, Bezirken, Unterbezirken und Dorfkommunen. Nur Bangkok und Pattaya an der Ostküste haben eine Sonderstatut und eine lokale Autonomie mit dem gewählten Bürgermeister.

Wirtschaft

Thailand gehört zu den neu-industrialisierten Schwellenländern derselben Generation wie Malaysien. Das BIP beläuft sic him Jahre 2008 auf 200 Milliarden Euro. Die traditionel liberale Wirtschaftspolitik hat zu einem Aufschwung geführt, insbesondere der Außenhandel profitiert von Globalisierung. Hauptziele der Exporte sind der EWR, die USA, Japan, ASEAN, und neuerdings auch China, Indien, Indochina, Mittelosten und Africa. Thailand unterstützt bilaterale und multilaterale Handelsliberalisierungsprozessen und hat bereits Freihandelsabkommen mit Australien, China, Indien, Japan und Neuseeland ratifiziert. Thailand ist auch teil der ASEAN-Freihandelszone.
Symbolen: Fahne, Hymne und Nationalfeiertag
Thailands Nationalfahne setzt sich aus drei Farben in fünf Horizontalstreifen zusammen: rot, weiß, blau, weiß, rot, wobei die blaue Streife doppert so dick wie die anderen. Rot symbolisiert die Nation, Weiß die Religionen, und Blau die Monarchie. Entworfen wurde die Fahne vom Rama VI, der die traditionelle rote Fahne mit einem weißen Elefant mit einer neuen, leichter erkennbaren ersetzen wollte.
Die Nationalhymne wird täglich um 8 Uhr morgens und 6 Uhr abends gespielt, die Königshymne bei den Staatsakten mit königlicher Teilnahme und öffentlichen Verantstaltungen. Der Text der Hymne spiegelt die enge Verbundenheit zwischen den König und dem Volk. Der Nationalfeiertag ist der Geburtstag des König, der 5. Dezember.

Feiertage

Die moisten Feiertage sind religiöser oder staatlicher Natur, und haben Zusammenhang mit der Monarchie, einer Religion oder dem Volk. Die religiöse Feiertage sind allsamt buddhistisch und richten sich nach Mondkalender.